Jenseits der Oder - Tagesausflüge nach Polen
Sehr verehrte Reisegäste,
seit Abschaffung der Grenzkontrollen ist es noch einfacher geworden, das Nachbarland Polen zu erkunden. Unter der Rubrik "Jenseits der Oder" stellen wir Ihnen in diesem Jahr zwei Ausflugsziele in der Grenzregion vor. Im nächsten Jahr planen wir weitere interessante Tagesausflüge u.a. zum Kloster Zehden und Chojna (ehemals Königsberg) in der Neumark.
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Festungsfront Oder-Warthe-Bogen (OSTWALL)am 28.04.2010
Die Festungsfront Oder-Warthe-Bogen stellt neben der Maginotlinie und dem Atlantikwall eines der größten, weitgehend erhalten gebliebenen Festungssysteme des 20. Jahrhunderts dar.
Zusammen mit der Pommernstellung, welche sich nördlich und der Oder-Stellung, die sich südlich anschließt, hatte der Oder-Warthe-Bogen die Aufgabe die Reichsgrenze nach Osten zu sichern. Die Bezeichnung Ostwall, ist zwar im Zusammenhang mit der Festungsfront Oder-Warthe-Bogen weit verbreitet, aber historisch nicht belegt.
Beim Oder-Warthe-Bogen handelt es sich um eine ursprünglich auf 110 km Breite ausgelegte Festungsfront, die in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts 120 km von der Reichshauptstadt Berlin zu deren Verteidigung errichtet wurde. In der westpolnischen Landschaft, dem Gebiet zwischen Oder und Warthe (Lebuserland) findet man auch heute noch die teilweise gut erhaltenen Überreste dieser Festungsfront. Ein Teil des Oder-Warthe-Bogens wurde jedoch von Russen und Polen nach Kriegsende zerstört und ausgeschlachtet. Eine Zeitreise der besonderen Art...
Termin: Mi, 28. April 2010
Im Reisepreis inklusive:
* Besichtigung inklusive Führung der historischen Festungsanlage
* Mittagstisch mit polnischer Spezialität
* Altstadtbummel in Zielona Gora
* Kaffeezeit "Unter Palmen" mit Panoramablick
* polnische Reisesteuer
* Oderland Keks
* Busfahrt & Reisebegleitung
Reisepreis: 66,00 €
Zustiegsmöglichkeiten:
06.00 Uhr Frankfurt (Oder)
06.30 Uhr Seelow
07.00 Uhr Neuhardenberg
07.30 Uhr Müncheberg
(exklusiver Haustürservice und weitere Zustiegsmöglichkeiten auf Anfrage)
Hier können Sie die Veranstaltung reservieren!
Das größte Weinfest in Polen (Zielona Gora)
am 09.09.2010
TIPP des Monats...
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Eines ist sicher: Obwohl von den Weinbergen in Zielona Góra nur einige Reben
geblieben sind, obwohl das alte Weinhaus nicht mehr steht - die Weintradition lebt weiter. Aber nicht die offizielle, die in einem Programmschema zu fassen ist, sondern die bacchanalische, die sich in den Biergärten auf der Fußgängerzone abspielt. Die Weintradition verdankt man den Winzern im Mönchsgewand, den Zisterziensern und Benediktinern.
Dies bestätigen viele Quellen, nicht nur die aus Zielona Góra. Nach dem segensreichen Beispiel der Mönche wurden im 13. Jahrhundert die Weinberge auf den Grundstücken der Landesherren angelegt, im 14. Jahrhundert hat man üblicherweise die Weinberge von den Klöstern gepachtet. Die erste Erwähnung der Grünberger Weinberge stammt aus dem Jahre 1314. Der kurzen historischen Notiz ist zu entnehmen, dass die Grünberger Weintradition nicht auf die Römerzeit zurückgeht. Man kann nicht behaupten, dass die Anfänge im Schatten der Geschichte verloren gegangen sind, denn das erste Weinfest fand schon 1852 statt. Obwohl die Geschichte sehr kurz ist, sind nur wenige Informationen zur Weintradition erhalten geblieben, auf die sich alle bei der Geschichte Zielona Góras so gerne berufen.
In den Chroniken erscheint dieses Fest als eines der besten Weinfeste aller Zeiten, obwohl auf der Ehrentribüne der obersten Behörde mit General Borisow ein Vertreter der Roten Armee saß. Seit dieser Zeit feiert man das Weinfest fast jedes Jahr. Jedes Jahr wird darüber gestritten, welcher Teil der Festwoche als Tage von Zielona Góra und welche Tage als Weinfest bezeichnet werden sollen.
In den vergangenen Jahren gingen viele feierliche Umzüge über die Straßen von Zielona Góra, es gab Bacchuskneipen, Bacchushöhlen, griechische Gewänder, Festausgaben verschiedener Bücher, Theateraufführungen auf dem Weinberg mit Krakauer und Warschauer Schauspielern, das berühmte Musical "Metro", Straßentheater mit Feuerschluckern, die besten Jazzmusiker. Es fehlten nur noch die Außerirdischen.
Heute ist das Weinfest ein Jahrmarkt der Vielfalt, auf dem jeder selbst seinen Bacchus finden kann, ohne den musealen historischen Hintergrund. Bacchus verträgt sich ohnehin nicht mit offiziellen Feierlichkeiten. Bei einem echten Bacchusfest ist dafür kein Platz. Nur für einen Kelch, einen Maßkrug und für Gesang.
Das Ethnografische Freilichtmuseum ist ein 1976 errichtetes Museum in der Nähe der Stadt Zielona Gora (dt. Grünberg) bei Ochla in Polen. In der Naturlandschaft liegen in der unmittelbaren Nähe von Wäldern, Teichen, Wiesen und Feldern verteilt auf einer Fläche von 113 ha verschiedene Objekte.
Termin: Do, 09. September 2010
Im Reisepreis inklusive:
* Museumsführung im ethnografischen Freilichtmuseum Ochla
* Mittagstisch mit polnischer Spezialität
* 3-stündiger Aufenthalt zum traditionellen Wein- und Stadtfest Zielona Gora
* polnische Reisesteuer
* Oderland Keks
* Busfahrt & Reisebegleitung
Reisepreis: 66,00 €
Zustiegsmöglichkeiten:
06.30 Uhr Frankfurt (Oder)
07.00 Uhr Seelow
07.30 Uhr Neuhardenberg
08.00 Uhr Müncheberg
(exklusiver Haustürservice und weitere Zustiegsmöglichkeiten auf Anfrage)
Hier können Sie die Veranstaltung reservieren!
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